Tbilisi

Deutsche Version und Bilder unten

中文和照片见下方

If you’re interested in daily updates, check out my PolarSteps!  

In my blog, I attempt to summarize my experiences and impressions from the past few weeks since my last entry. However, this essentially condenses what I have already documented in detail on Polarsteps, my primary travel journal. Therefore, I’d like to take a moment to explain how Polarsteps works: there, you can view my current location on a map and get a comprehensive overview of all my stops, complete with text, photos, and short videos. To access it, you have two options: first, click the link here to view my route on either a computer or mobile device without needing to log in. Alternatively, download the “Polarsteps” app on your phone, tap “Explore or Discover” in the lower right corner, and enter my full name, “Rainer Mautz,” in the search bar. You can then follow me and communicate with me via the comment function. I naturally appreciate likes as well—they let me know my efforts are worthwhile. Since an alternative source for this information exists outside my blog, I’ll keep today’s summary very brief and focus instead on exploring the fascinating city of Tbilisi.

Crossing from Turkey into Georgia felt like stepping into a new world! Georgia is incredibly diverse, offering everything from subtropical Batumi to snow-capped mountain peaks. Every hill seems to feature a small, old chapel, open to all and adorned with icons of Mary and flickering candles. I communicate in English with those younger than me, and with my broken Russian with older locals. Nearly every village has elderly residents renting out private rooms, making it easy to find accommodation. Alternative paths away from roads are almost always available, making hiking here particularly enjoyable. However, walking along the road is a different story—it feels like the untamed rules of the Wild West apply here, where hunting instincts are freely unleashed.

Ahead lies the Caspian Sea. Despite repeated suggestions to swim across, I’ve decided to go around it. At one point, it seemed I might secure a visa for Iran and take the much warmer southern route. However, obtaining an individual visa remained uncertain, and it was unclear how I should spend the weeks of waiting. So, I’ve now chosen the colder northern detour. Tomorrow, I will set off across the Greater Caucasus toward Chechnya.

Deutsch

In meinem Blog versuche ich, meine Erlebnisse und Eindrücke der letzten Wochen seit meinem jeweils letzten Eintrag zusammenzufassen. Doch damit wiederhole ich in gekürzter Form lediglich das, was ich in meinem eigentlichen Reisebericht unter Polarsteps schon geschrieben habe. Darum möchte ich an dieser Stelle erklären, wie Polarsteps funktioniert: dort sieht man auf der Landkarte, wo ich mich gerade befinde und bekommt eine gute Übersicht über alle meine Stationen mit Text, Bildern und kleinen Kurzfilmen. Um dorthin zu gelangen, gibt es zwei Wege: der erste besteht darin, hier auf den Link zu klicken und kann sich dann ohne Login auf dem PC oder auf dem Handy meine Route anschauen. Die andere Möglichkeit besteht darin, sich auf dem Handy das App „Polarsteps“ herunterzuladen, unten rechts auf Erkunden zu klicken und dann im Suchfeld meinen vollständigen Namen „Rainer Mautz“  einzugeben. Anschliessend könnt ihr mir folgen und mit mir über die Kommentarfunktion kommunizieren. Ich freue mich natürlich auch über Likes, denn dann sehe ich auch, dass sich meine Bemühung lohnt.

Da es also eine alternative Informationsquelle zu meinem Blog gibt, möchte ich heute die Zusammenfassung sehr kurz halten und dafür den heutigen Tag mehr mit der Besichtigung der interessanten Stadt Tiflis nutzen.

Mit dem Grenzübergang von der Türkei nach Georgien bin ich in eine neue Welt eingetaucht! Georgien ist wirklich vielfältig, vom subtropischen Batumi bis auf die bereits jetzt schon schneebedeckten Berggipfel ist alles zu haben. Auf keinem Hügel fehlt jedoch eine kleine alte Kapelle, die offen zugänglich ist und mit Marienbildern und brennenden Kerzen ausgestattet ist. Mit den Menschen kommuniziere ich auf Englisch, falls sie jünger sind als ich oder mit meinem schlechten Russisch, wenn sie älter sind. In fast jedem Dorf gibt es ältere Leute, die ein Privatzimmer vermieten. Übernachtung zu finden, ist also unproblematisch. Auch gibt es fast überall alternative Wege zur Strasse, was das Wandern in diesem Land sehr angenehm macht. Doch wehe wenn ich einmal in die Verlegenheit komme, an einer Strasse entlangzulaufen: dort gelten nämlich die ungezähmten Regeln des wilden Westens. Hier dürfen die Jagdinstinkte noch frei ausgelebt werden.

Vor mir liegt das Kaspische Meer, was ich trotz wiederholter Vorschläge, es zu durchschwimmen dennoch umlaufen werde. Zwischenzeitlich sah es so aus, als könne ich doch ein Visum für den Iran bekommen und damit die wesentlich wärmere Südroute nehmen. Doch blieb es unsicher, ob ich ein Individualvisum wirklich bekommen kann und vor allem blieb unklar, was ich in der wochenlangen Wartezeit tun sollte. Darum habe ich mich jetzt für die kalte Nordumgehung entschieden. Morgen werde ich also über den grossen Kaukasus in Richtung Tschetschenien aufbrechen.

中文

在我的博客中,我尝试总结自上篇日志以来过去几周的见闻与感受。但这实际上只是对我已在Polarsteps旅行记录平台上发布内容的精简复述。因此,我想在此说明Polarsteps的使用方式:通过地图可实时查看我的位置,并能浏览所有途经站点的文字、图片及短视频合集。访问方式有两种:一是直接点击这里链接,无需登录即可在电脑或手机端查看我的行程;二是通过手机下载”Polarsteps”应用,点击右下角”探索”选项,在搜索框输入我的全名”Rainer Mautz”即可关注我,并通过评论功能与我互动。当然,若能收获点赞我会非常开心,这能让我感受到自己的记录工作充满意义。

鉴于存在替代博客的信息渠道,今日我将大幅精简总结内容,把更多篇幅留给对第比利斯这座迷人城市的探索见闻。

穿越土耳其与格鲁吉亚的边境后,我仿佛踏入了新世界!格鲁吉亚的多样性令人惊叹——从亚热带风貌的巴统到如今已白雪覆顶的山巅,景致变幻无穷。每座山丘都矗立着古朴的小教堂,它们向公众开放,内部装饰着圣母像与长明烛火。与当地人的交流中,若对方较年轻我使用英语,若年长者则用我蹩脚的俄语沟通。几乎每个村庄都有老人出租私人房间,因此寻找住宿从不困难。这里几乎总能找到公路之外的替代小径,让徒步旅行变得格外惬意。但若不得已需沿公路行走时,便仿佛置身蛮荒西部——驾驶者们在此尽情释放着狩猎本能。

眼前里海波澜壮阔,尽管多次有人提议横渡,我仍选择沿岸环行。期间曾考虑申请伊朗签证改走更温暖的南线,但个人签证获批存在不确定性,更棘手的是数周等待期难以安排行程。最终我决定选择寒冷的北线——明日即将翻越大高加索山脉,朝车臣方向进发。



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