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Daily Update on Polarsteps!
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In 104 days of hiking, I covered 4,101 km from Portugal through Spain, France, Switzerland, and Germany. Excluding 10 rest days (4 in Zurich, 4 in Wiesbaden, and 2 in Munich), this averages 39.4 km per day. Total accommodation costs came to €6,238, averaging €60 per night—significantly cheaper in Portugal and Spain but far pricier in Switzerland and Germany. This average was helped by 18 free nights: 3 wild camps and 15 stays with generous friends. Without these, the average cost would have been €72/night. A heartfelt thank you to all who hosted us! Friends also joined us on four occasions for memorable evenings at restaurants.
To visit my father and friends, I detoured to Wiesbaden (Hesse), marking the northernmost point of my journey. Since early June, Guang has rejoined me, and we’re now heading southeast—the right direction for Singapore. Guang has walked nearly half the total distance with me in three segments. Soon, she’ll leave again for a month to tend to her business.
Hiking Companions to Singapore (So Far):
- Guang: 600 + 775 + 569 = 1,944 km
- Christian: 72 km + 200 km (planned)
- Sonja: 72 km
- Jelena: 51 km
- Others: Volker (34 km), Stefan (32 km), Jörn (31 km), Lin (20 km), Monika & Bernhard (20 km planned), and more.
Thank you all for the wonderful company and conversations!
Highlights Since Wiesbaden:
- Wiesbaden Reunion: Four emotional days with family and old friends. We restored my father’s overgrown garden, culminating in a 50-guest garden party (birthday/welcome/farewell). A sudden downpour drenched the grill but couldn’t dampen spirits—cake saved the day!
- Frankfurt Surprise: My friend Volker tracked me via Google Maps and joined us for a walk into the city. We visited the Main Tower (200m high) for breathtaking views.
- Tick Invasion: After hiking through the Spessart forest, I found 5 ticks on me—despite insect repellent! The next day, we counted 28 more. Now, I can’t shake the feeling they’re still crawling on me…
- Hyper-Confluence Point: In Arnstein, we visited Germany’s only land intersection of the 50°N latitude and 10°E longitude—a rare “Hyper-Confluence” point (only ~200 exist worldwide). Guang and I had last been here 20 years ago; the spot hasn’t changed, but we have.
Observations Along the Way:
- “Food Deserts”: Villages in Germany no longer have grocery stores—only large supermarkets on outskirts. As hikers, we detour to Aldi/Lidl, eating lunch on roadside grass. A stark shift from the 1980s, when every village had a shop.
- Route Planning: I use Mapy.cz to plot daily paths, adding 10% distance to avoid roads or visit sights. Spontaneous detours add another 10%.
- Erlangen Nostalgia: Passed through Guang’s former home (and my weekend haunt). Swam at Dechsendorfer Weiher and joined the Bergkirchweih festival—drinking Kellerbier in steins amid dirndls and lederhosen.
- Main-Danube Canal: Walked along this 171-km engineering marvel (opened in 1992). Saw 5 slow-moving cruise ships (mostly gray-haired passengers) and passed record-breaking locks (25m drops). Crossed the continental divide (406m elevation) between the North Sea and Black Sea.
- Audi Factory Tour: A dawn start from Eichstätt (23 km!) to catch a tour in Ingolstadt. Watched workers repeat tasks every 72 seconds—fascinating mix of robots and manual labor.
Milestones & Munich:
- Celebrated 4,000 km at 6 AM (wore gloves this time—no injuries!).
- Crossed Munich in a day, ending in Ottobrunn at my aunt/uncle’s home—a “second hometown.” After two rest days, we head to Austria on Friday.
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Deutsch
Falls dich ein tägliches Update interessiert , schaue in meine Polarsteps!
Kleine Statistik bei KM 4101
In 104 Wandertagen bin ich 4101 Kilometer von Portugal über Spanien, Frankreich, Schweiz nach Deutschland gewandert. Ohne die 10 eingelegten Pausentage (4 in Zürich, 4 in Wiesbaden, 2 in München) ergibt das einen Durchschnitt von 39.4 km pro Tag. Die 6238 € Übernachtungskosten ergeben genau 60 € für die durchschnittliche Nacht, wobei wir in Portugal und Spanien deutlich günstiger unterkommen konnten, in der Schweiz und in Deutschland jedoch deutlich mehr ausgeben mussten. Den Schnitt nach unten gezogen haben auch 18 kostenlose Nächte, davon drei wilde Zeltnächte und 15 verschiedene Freunde, die uns kostenlos untergebracht haben. Ohne diese wären wir bei 72€ pro Nacht. Vielen herzlichen Dank an Euch! Zusätzlich haben uns bei vier verschiedenen Gelegenheiten Freunde unterwegs besucht und wir haben einen gemeinsamen Abend bei guter Unterhaltung im Restaurant verbracht.
Meine Begleiter
Um meinen Vater und Freunde zu besuchen, habe ich einen grossen Schlenker in das hessische Wiesbaden gemacht und damit meinen nördlichsten Punkt der Reise erreicht. Seit Anfang Juni ist Guang wieder dabei und seit dem laufen wir in die richtige Richtung nach Südosten, die zum Erreichen von Singapur notwendig ist. Guang ist in drei Etappen knapp die Hälfte der bisherigen Strecke mit mir gemeinsam gelaufen. Übermorgen wird sie mich wieder für einen Monat verlassen müssen, denn ihr eigenes Business wartet dringend auf sie.
Hier ist die aktuelle Statistik darüber, wer mich auf der Strecke nach Singapur begleitet hat:
Guang 600+775+569=1944km
Christian 72km + 200km (geplant)
Sonja 72km
Jelena 51km
Volker 34km
Stefan 32km
Jörn 31km
Lin 20km
Monika & Bernhard 20km (geplant)
Stephan 18km
Ralph 15km
Jens 12km
Markus 6km
Meike 4km
Erhard 3km
Andrea 2km
Vielen Dank an euch für die liebevolle Begleitung und die tollen Gespräche dabei!
Neues
Hier sind die Ereignisse im letzten Abschnitt seit meinem letzten Eintrag vor drei Wochen in Wiesbaden, die geprägt war vom Treffen mit Freunden aus meiner alten Heimat.
Party in Wiesbaden
Vier bewegte Tage erlebte ich in meiner Heimatstadt Wiesbaden mit Familie und langjährigen Freunden. Zwei Tage verbrachte ich damit, den verwilderten Garten meines Vaters auf Vordermann zu bringen, wobei ich viel Unterstützung von meinen Freunden bekam. So konnte am 1. Juni eine Gartenparty (Geburtstags-, Willkommens- und Abschiedsparty) stattfinden, auf der ich über 50 Gäste zählte. Als ein Wolkenbruch herunterging, wurde es etwas eng unter der Überdachung und das gerade gestartete Grillfeuer wurde unfreiwillig gelöscht. Die hungrigen Mägen konnten aber durch vorzeitigen Kuchenverzehr beruhigt werden. Als ich das Wetter besserte, lichteten sich nicht nur die Wolken, sondern auch das Chaos und es wurde eine wirklich gelungene Feier!
Überraschungsbesuch in Frankfurt
Kurz vor Frankfurt wurden wir überrascht: da stand plötzlich mein Freund Volker am Wegesrand! Er hatte mich schon zwei Tage durch Rheinland-Pfalz begleitet. Er arbeitet in Frankfurt und hatte mich gefunden, weil ich meine Location auf Google Maps freigegeben hatte. Wir liefen gemeinsam in die Frankfurter City und er führte uns auf den Main Tower, wo wir von einer offenen Besucherplattform in 200 m Höhe die Stadt bewundern konnten. Es ist die höchste Aussicht, die man in Frankfurt als Tourist legal haben kann.
Zeckenplage
Nachdem wir das dichtbesiedelte Rhein-Main-Gebiet verlassen hatten, ging es durch die Laubwälder des Spessarts und Steigerwaldes. Am Abend nach Durchquerung des Spessarts entdeckte ich eine Zecke, die sich an meinem Bein festgebissen hatte. Bei einer anschliessenden genaueren Inspektion fand ich gleich fünf Zecken! Und das genau an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal Insektenspray aufgetragen hatte. Eigentlich war das Spray gegen die lästigen Stechmücken gedacht, aber das Mittel war ausdrücklich auch als Zeckenabwehr ausgeschrieben. Handelt es sich bei dem Spray um ein Zecken-Lockmittel? Denn als wir am nächsten Tag wieder einen Abschnitt im Wald gingen, wendete ich das Mittel grosszügig an, in der Hoffnung keine Zecken mehr anzuziehen. Doch am Abend, nach einer Stunde Inspektion kam ich auf 19 Zecken und Guang auf 9 Stück! Seitdem werde ich jeden Abend das Gefühl nicht los, dass immer noch einige von den Tieren auf mir herumkrabbeln.
Hauptschnittpunkt 50° Nord, 10° Ost
Auf Wikipedia findet man unter Arnstein ganz oben den folgenden Satz: Auf dem Stadtgebiet liegt der einzige Schnittpunkt eines Haupt-Breiten- mit einem Haupt-Längengrad in Deutschland. Gemeint ist, dass sich in Arnstein der Breitenkreis 50° Nord und der Längenkreis 10° Ost schneiden. Ich nenne diese Punkte Hyper-Confluence-Punkte. Auf der ganzen Welt gibt es nur 17×36+2=614 von diesen Punkten, wobei etwa ein Drittel ins Wasser fällt und somit lediglich circa 200 Punkte auf dem Land besuchbar sind. Deutschland hat nur diesen einen Punkt, den wir unterwegs besuchten. Er liegt 4 km ausserhalb von Arnstein auf einem Acker. Ich konnte ihn zwischen zwei Feldreihen ohne Schädigung der Feldfrüchte erreichen. Die Stadt Arnstein hat in 200 m Entfernung von dem eigentlichen Punkt ein kleines Monument aus Sandstein mit Weltkugel 🌍 aufgestellt (hier ist der Bericht auf confluence.org: https://www.confluence.org/confluence.php?visitid=23881). Vor genau 20 Jahren und einem Monat hatten Guang und ich diesen Punkt schon einmal besucht. Der Punkt hat sich allerdings weniger verändert als wir uns….
Auf der Grünen Wiese
Wir liefen hauptsächlich auf Feldwegen oder auf Radwegen. Wir kamen dabei durch oft mehr als 10 Dörfer täglich hindurch. Ich habe es schon vorher erwähnt, möchte es hier aber noch einmal betonen: in allen diesen Dörfern gibt es keine Lebensmittelgeschäfte mehr. Allenfalls gibt es in grösseren Ortschaften die grossen Märkte am Stadtrand. Als Wanderer wird mir das immer wieder sehr bewusst, wie die Infrastruktur sich zu einer Autogesellschaft gewandelt hat. Wir müssen extra Umwege laufen, um die grossen Märkte wie Aldi, Lidl oder Rewe auf der Grünen Wiese zu erreichen. In Industriegebieten liefen wir über die riesigen Parkplätze, um dann in einem riesigen Center unser Mittagessen auf das Band zu legen. Am Wegesrand setzten wir uns dann in das Gras und machten Mittagspause. Als ich in den achtziger Jahren mit den Fahrrad unterwegs war, gab es keine solche Märkte. Einen kleinen Lebensmittelladen fand ich immer ganz ohne Hilfe vom Internet in der Dorfmitte.
Tagesplanung
Jeden Morgen mache ich die Tagesplanung und nutze dazu das tschechische App Mapy.com. Ich wähle zunächst das Fussgänger-Routing mit der kürzesten Verbindung zum Tagesziel. Dann setze ich verschiedene Wegpunkte über die die Route laufen soll, um das Laufen an Strassen zu vermeiden oder um an sehenswerte Orte zu gelangen. Danach schicke ich per AirDrop die Route an Guangs Handy. Damit ist die Route für uns beide eindeutig und wir verlieren uns nicht. In der Regel verlängert sich die kürzest mögliche Verbindung um circa 10 % durch meine Wegpunkte, aber durch spontane Umwege kommen noch einmal 10 % hinzu, so dass über den Daumen gepeilt 20 % mehr Strecke eingerechnet werden muss als die kürzeste geroutete Verbindung es auf den ersten Blick vermutet.
Unsere alte Heimat Erlangen
In Mittelfranken kamen wir durch Erlangen, einer Stadt mit 100,000 Einwohnern, in der Guang 15 Jahre lang gelebt hatte und ich ähnlich lange als Wochenendpendler wohnhaft war. Viele Erinnerungen kamen hervor: der Dechsendorfer Weiher mit seinen Schwimm- und Picknickgelegenheiten. Er ist ein schöner Badesee, den wir noch aus der Zeit vor 30 Jahren kannten. In Erlangen selbst fand gerade die Bergkirchweih statt, das grösste Volksfest vergleichbar mit dem Münchner Oktoberfest. Wir liessen es uns nicht nehmen, auf dem Fest eines der berühmten Kellerbiere in Tonkrügen zu trinken und uns anschliessend unter die Gäste mit Dirndl und Lederhosen zu mischen, während diese auf den Bänken tanzten.
Entlang des Main-Donaukanals
Nachdem wir den den Grossraum Erlangen-Nürnberg durchwandert hatten, liefen wir lange entlang des Main-Donaukanals. Der Kanal ist noch nicht alt: er wurde erst 1992 nach 32-jähriger Bauzeit eröffnet. Er ist 171 km lang, 43 m breit und 4.25 m tief. Die Binnenschifffahrt ist allerdings rückläufig, zumindest was der Transport von Gütern betrifft. Allerdings bekommt der Kanal Aufwind von den vielen Kreuzfahrtschiffen. Wir sahen 5 dieser sehr langen, aber schmalen Passagierschiffe mit ihren Kabinen auf zwei Decks. Die Fahrgäste haben fast ausnahmslos graue Haare. Einige von ihren winken uns zu. Da muss man Zeit und Geduld mitbringen: die Schiffe sind kaum schneller als wir. Und bei den Schleusen können wir sie beim Wandern sogar überholen. Wir passierten drei Schleusen mit je 25 m Fallhöhe, das ist ein Rekord, zumindest innerhalb Deutschlands. Und dann überschritten wir auch die Scheitelhöhe von 406 m über NHN, was auch einen Rekord innerhalb Deutschlands darstellt. Zugleich haben wir damit auch die Wasserscheide zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer überschritten.
Werksführung bei Audi
Am Abend, als wir in Eichstätt waren, schaute ich, ob eine Werksführung bei Audi in Ingolstadt möglich sei. Und tatsächlich um 11:15 Uhr wurde eine Werksführung angeboten. Allerdings waren es noch 23 km von Eichstätt bis zu den Audiwerken. Um das zu schaffen, standen wir um 3:50 Uhr auf, frühstücken und brachen mit dem ersten Tageslicht auf. Zunächst ging es im Morgennebel entlang der Altmühl, wo wir Kraniche beim Fischfang und Biber 🦫 beim Dammbau beobachten konnten. Später entdeckten wir, dass es eine Audi-Werksführung für 13:30 Uhr gibt und buchten diese, sodass aus der Hektik ein relaxtes Wandern wurde. Dennoch hatte der frühe Start den Vorteil, dass wir nicht in die Mittagshitze kamen. Die Werksführung bei Audi kann ich nur wärmstens empfehlen! Sehr beeindruckend war es für mich, den Montagearbeitern zuzusehen, wie sie alle 72 Sekunden ihre Arbeitsvorgänge wiederholen müssen (das ist die Produktionsfrequenz). Ich war erstaunt darüber, wieviele manuelle Arbeiten noch notwendig sind, um ein Fahrzeug zu bauen. Am Standort Ingolstadt arbeiten 40,000 Beschäftigte. Aber wir bekamen auch Roboter zu sehen, die mit beeindruckender Geschwindigkeit die Karosserie stanzen. Auch fahren überall autonome Fahrzeuge herum, die den Nachschub an vorgefertigten Teilen liefern. Vor allem die Logistik ist atemberaubend, denn nacheinander können verschiedene Modelle in verschiedenen Farben mit verschiedenen Extras vom Band laufen. Fotos waren in der Werkshalle nicht erlaubt, dafür aber im anschliessenden Museum.
4000 KM
Eines Morgens um 6 Uhr früh konnte ich die 4000 km mit einem Vierfach-Salto meines Wanderstocks feiern. Da ich mich beim Feiern der 3000 km bereits bei einem Stockwurf mit Dreifachsalto an der Hand verletzt hatte, zog ich dieses Mal meine Handschuhe an, womit der vierfach Salto unverletzt gelang.
Erholung bei Tante und Onkel
Am letzten Wandertag überquerten wir die Isar und liefen quer durch München bis in die 23,000 Einwohner Siedlung Ottobrunn im Landkreis München. Damit hatten wir den Grossraum München von Nordwest nach Südost an einem Tag durchwandert. Um kurz vor 20:00 Uhr kamen wir erschöpft bei meinem Onkel Karlheinz und meiner Tante Erna an. Mehrmals im Jahr kommen wir hierher und insgesamt war ich schon über 100 Mal hier, sodass ich Ottobrunn wie eine Heimat empfinde. Wir machen wir zwei Pausentage, bevor es am Freitag weiter in Richtung Österreich geht.
中文
我用104天徒步穿越葡萄牙、西班牙、法国、瑞士和德国,总里程达4,101公里。扣除10天休息日(苏黎世4天、威斯巴登4天、慕尼黑2天),平均每天行走39.4公里。住宿总花费6,238欧元,均价60欧元/晚——葡萄牙和西班牙较便宜,瑞士和德国则高昂。得益于18晚免费住宿(3晚露营+15晚借住朋友家),否则均价会升至72欧元/晚。衷心感谢收留我们的朋友们!途中还有四位老友专程赶来共进晚餐。
为探望父亲和友人,我绕道黑森州的威斯巴登,这也是此行最北点。六月初起,光重新加入,我们开始向新加坡的正确方向——东南方前进。她已分段陪我走了近半路程,但很快将离开一个月处理工作。
同行伙伴与里程统计(至新加坡段)
- 光:600 + 775 + 569 = 1,944公里
- 其他:Christian(72+200公里计划中)、Sonja(72公里)、Jelena(51公里)、Volker(34公里)等(完整名单见原文)。
感谢你们的陪伴与欢声笑语!
威斯巴登后的精彩片段
- 故乡重逢:在威斯巴登与亲友共度四天,合力整理父亲荒废的花园,并举办50人派对(生日+欢迎+送行)。暴雨浇灭烤炉,但提前吃蛋糕化解了危机!
- 法兰克福奇遇:朋友Volker通过谷歌定位找到我们,同游至Main Tower,在200米高空俯瞰全城。
- 蜱虫危机:穿越Spessart森林后,我身上发现5只蜱虫(尽管喷了驱虫剂!)。次日竟又抓到28只,至今总觉得还有虫在爬……
- 经纬度交汇点:阿恩施泰因是德国唯一北纬50°与东经10°的陆地交点(全球仅约200个)。20年前我和广曾到访,物是人非。
沿途见闻
- 消失的乡村商店:如今村庄只剩郊外大超市,徒步者不得不绕远采购。与80年代“村村有小卖部”的景象对比鲜明。
- 路线规划:用Mapy.cz设计每日路径,为避免公路或探访景点,通常需增加10%距离,临时绕道再添10%。
- 埃尔朗根怀旧:重游光曾居住15年的城市。在Dechsendorfer Weiher游泳,并参加Bergkirchweih啤酒节,举着啤酒陶杯与穿民族服饰的游客共舞。
- 美因-多瑙运河:沿1992年通航的171公里运河行走,目睹5艘慢速游船(乘客多是银发族),穿越25米落差的船闸,翻越北海与黑海分水岭(海拔406米)。
- 奥迪工厂之旅:凌晨3:50从艾希施泰特出发,赶赴英戈尔施塔特的参观。惊叹于工人每72秒重复同一工序,机器人冲压车身的场景亦令人震撼。
里程碑与慕尼黑
- 凌晨6点庆祝4,000公里(这次戴手套做空翻,零受伤!)。
- 一日横穿慕尼黑,终点是“第二故乡”奥托布伦的婶婶家。休息两日后,周五向奥地利进发。






























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