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Daily Update on Polarsteps!
What an overwhelming welcome I received upon my arrival in Switzerland! During my journey through Switzerland, six friends (mostly one after the other) joined me along the route to accompany me for a stretch. When I finally arrived in Zurich on May 13, 2025, my former colleagues organized a welcome celebration in my honor.
I have now walked from Cabo de São Vicente, the southwesternmost point of Portugal, all the way to Zurich. I covered between 29 and 54 kilometers each day, averaging around 40 km daily, without taking a single rest day. However, I am taking a four-day break now at my home in Zurich before continuing towards Germany on Sunday, May 18, 2025. I initially envisioned a more relaxed pace with rest days and about 30 kilometers per day, so I am now nearly a month ahead of my planned schedule. There’s no specific reason for this haste; my daily route brought me a sense of eustress, and I saw no reason to linger anywhere. One advantage of my speed is that I will be ahead of winter in the Caucasus, where heavy snowfall occurs during the winter. People often ask me why I am undertaking such a long trek. Running the longest land route within Eurasia has become a dream of mine. The route from Portugal to Singapore is, in fact, the longest possible land route within the Eurasian continent (even longer than the route to Kamchatka!) and, at least in theory, can be traveled entirely on foot without using other means of transportation. Now, I have taken on the challenge to see if this is practically possible. You can follow my progress online (or even walk part of it with me!) to see if the experiment succeeds. I have set strict rules for myself:
- No use of other transportation – every meter must be walked.
- No interruption of the journey by flying home or elsewhere.
- No overnight stays off the route.
- No changing the order of stages.
- No help carrying my luggage.
- No sponsors – only then do I feel truly free.
Since I have now completed my first stage of 3,070 km, I can check whether I have followed these rules. I have adhered to rules 2 through 6, but I have broken rule 1 once, crossing the Guadiana River between Portugal and Spain. We took a ferry because the highway bridge cannot be crossed legally on foot.
I switch between “I” and “we” in this writing because I am undertaking this journey together with Guang (my wife). She has not imposed any of the above rules on herself and sometimes wants to do other things along the way. She accompanies me on certain segments and chooses which stages to walk with me. I can hardly imagine undertaking such a journey without her emotional support. She is my constant support—even during the sections when she is not physically present!
I only post a new update every few weeks here to avoid overwhelming my subscribers (those who have signed up with their email at the bottom of the main page) with frequent notifications. I also don’t want to duplicate my travel diary, as I write daily on Polarsteps — a website where my travel journal with photos and a map showing my current location is available. If you want to follow my journey on your phone, you can download the Polarsteps app and register. I always appreciate your comments or even a simple “like”!
My next stage will take me to Wiesbaden, a city about 500 km north of Zurich, in central Germany. That is actually in the opposite direction from Singapore. But I was born in Wiesbaden and want to visit my family and friends there before heading out on the long route to Asia. That also explains the sharp turn in my planned route on the map.
Deutsch
Welch einen überwältigenden Empfang hatte ich bei meiner Ankunft in der Schweiz! Bei meinen Etappen durch die Schweiz kamen 6 Freunde (meist nacheinander) zu mir auf die Strecke, um mich ein Stück zu begleiten. Als ich dann am 13. Mai 2025 in Zürich ankam, hatten meine ehemaligen Arbeitskollegen ein Willkommensfest für mich organisiert.
Nun bin ich vom Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Landpunkt von Portugal nach Zürich gelaufen. Dabei habe ich täglich zwischen 29 und 54 Kilometern zurückgelegt bei durchschnittlich 40 km am Tag ohne einen einzigen Ruhetag. Allerdings gönne ich mir jetzt gleich vier Tage Pause in meinem Zuhause in Zürich, bevor ich am Sonntag, dem 18. Mai 2025, weiter in Richtung Deutschland aufbreche. Eigentlich hatte ich ein gemütlicheres Tempo mit Pausentagen und jeweils 30 Tageskilometern vorgestellt, sodass ich jetzt fast einen Monat meinem geschätzten Zeitplan voraus bin. Es gibt keinen konkreten Grund für diese Eile. Meine Tagesroute brachte Eustress mit sich, sodass ich keinen Grund sah, irgendwo zu verweilen. Einen Vorteil hat meine Eile dennoch: ich wäre vor dem Wintereinbruch über dem Kaukasus, denn dort wird es im Winter extrem viel Schnee haben.
Häufig werde ich nach dem Grund meiner langen Wanderung gefragt. Einmal die längste Landroute innerhalb von Eurasien zu laufen, ist zu meinem Traum herangereift. Tatsächlich ist die Strecke von Portugal nach Singapur ist die längste mögliche Route innerhalb des Grosskontinents, die eine Landverbindung hat (sogar länger als die Route nach Kamtschatka!) und deshalb zumindest theoretisch ohne die Nutzung anderer Verkehrsmittel zu Fuss gegangen werden kann. Nun habe ich mich der Herausforderung gestellt, zu testen, ob das auch praktisch möglich ist und ihr könnt mich online (oder auch gerne selbst ein Stück mitlaufend) verfolgen, ob mir das Experiment gelingt. Dazu habe ich mir strenge Regeln auferlegt:
- Keine Nutzung anderer Transportmittel – jeder Meter ist zu Fuss zurückzulegen
- Keine Unterbrechung der Reise durch einen Flug nach Hause oder sonst wohin.
- Keine Übernachtung fernab der Route.
- Kein zeitliches Vertauschen von Etappen.
- Keine Hilfe beim Tragen meines Gepäckes.
- Keine Sponsoren – nur so fühle ich mich ungebunden.
Nachdem nun meine erste Etappe von 3070 KM gelaufen ist, lassen sich diese Regeln nun auf Einhaltung überprüfen: Regeln 2 bis 6 konnte ich einhalten, aber gegen Regel 1 habe ich bisher einmal verstossen und zwar beim Überqueren des Grenzflusses Guadiana zwischen Portugal und Spanien. Dort hatten wir mit der Fähre übergesetzt, weil die Autobahnbrücke nicht legal zu Fuss überquert werden kann.
Ich wechsle beim Schreiben zwischen «ich» und «wir» hin und her. Das liegt daran, dass ich diese Wanderung gemeinsam mit Guang (meiner Frau) unternehme. Allerdings hat sie sich keine der obengenannten Regeln auferlegt und möchte zwischendurch auch noch andere Dinge unternehmen. Sie begleitet mich abschnittsweise, wobei sie sich aussucht, welche Etappen sie mitläuft. Ohne sie könnte ich mir kaum vorstellen, eine solche Reise seelisch durchhalten. Sie ist meine immerwährende Unterstützung – auch in den Abschnitten, die sie nicht vor Ort dabei ist!
Ich poste hier lediglich im zeitlichen Abstand von ein paar Wochen einen neuen Beitrag, um meine Abonnenten (das sind diejenigen, die sich unten auf der Hauptseite mit Emailadresse angemeldet haben) nicht mit häufigen Notifikations-Emails zu belästigen. Ausserdem will ich mein Reisetagebuch nicht doppelt führen, denn ich schreibe täglich auf Polarsteps. Das ist eine Webseite, auf der sich sowohl mein Reisetagebuch mit Bildern befindet, als auch eine Landkarte mit meinem aktuellem Standort. Wer meine Reise auf dem Handy verfolgen will, kann das sich App Polarsteps herunterladen und sich anmelden. Ich freue mich immer auf eure Kommentare oder auch nur ein «Gefällt-mir-Klick».
Mein nächstes Etappenziel ist die Stadt Wiesbaden, etwa 500 Km nördlich von Zürich in der Mitte von Deutschland. Das liegt in der Tat die entgegengesetzte Richtung von Singapur. Aber ich bin in Wiesbaden geboren und dort möchte ich meine Familie und Freunde besuchen, bevor ich mich auf die lange Etappe nach Asien aufmache. Das erklärt auch den scharfen Knick, der auf der Landkarte meiner geplanten Reiseroute auffällt.
中文
我在抵达瑞士时受到的欢迎令人难以忘怀!在我穿越瑞士的旅途中,六位朋友(大多是陆续到达)陪我走了一段路。当我于2025年5月13日抵达苏黎世时,我的前同事为我举办了一个欢迎派对。
我已经从葡萄牙西南端的圣维森特角(Cabo de São Vicente)走到了苏黎世。每天我行走29到54公里,平均约40公里,没有休息日。然而,我现在在苏黎世的家中休息四天,然后将在2025年5月18日星期日继续前往德国。起初我计划以更悠闲的节奏行走,安排休息日,每天大约30公里,所以我现在已经比计划提前了近一个月。这种赶路其实没有特别的原因,我的每日路线带给我一种“积极压力”,让我没有理由停留任何地方。
我这样快速行走的一个好处是,能在冬季到来之前穿越高加索地区——那里的冬天雪非常多。人们常问我为什么要进行如此长途的徒步旅行。跑完欧亚大陆上最长的陆路线路,已成为我的梦想。实际上,从葡萄牙到新加坡的路线,是欧亚大陆上可能的最长陆路(甚至比通往堪察加半岛的路线还长!),并且在理论上可以完全靠步行完成,不需要乘坐其他交通工具。
我决定挑战自己,看看这是否实际上可行。你可以在网上跟踪我的进展(甚至可以和我一同走一段)看看这个实验是否成功。我为自己制定了一些严格的规则:
- 不使用任何其他交通工具——每一米都得靠步行。
- 不中断旅程,比如飞回家或去其他地方。
- 不在路线以外过夜。
- 不变更阶段的顺序。
- 不帮我携带行李。
- 不接受赞助——只有这样我才觉得自由。
到目前为止,我已经完成了第一段3070公里的旅程,可以检查这些规则是否得到遵守:我遵守了第2到第6条,但在第1条上有一次违反,就是在穿越葡萄牙和西班牙的瓜迪亚纳河(Guadiana)边界时。因为那里的高速公路桥不能合法步行过河,我们只好乘渡轮。
在写作中,我会在“我”和“我们”之间切换。因为我和我的妻子光(Guang)一起进行这次徒步旅行。她没有给自己设定上述规则,也有时想做一些其他事情。她会陪我走一段路,选择走哪些阶段。没有她,我几乎无法想象自己能坚持下去。她是我永远的支持——即使在她不在场的部分,也一直在我身边!
我每隔几周发布一次新文章,以免用频繁的通知邮件打扰我的订阅者(在主页底部注册邮箱的那些人)。我也不想重复写旅行日记,因为我每天都在Polarsteps上记录。这是一个网站,里面有我的旅行日志、照片和我当前位置的地图。如果你想用手机跟踪我的旅程,可以下载Polarsteps应用并注册。我一直很期待你的评论,甚至只是一个“点赞”!
我的下一个目标是德国中部的威斯巴登(Wiesbaden),距离苏黎世约500公里。这实际上是在新加坡的相反方向,但我出生在那里,想在启程前拜访家人和朋友。这也解释了我计划路线地图上出现的急转弯。






















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